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Aus der Reihe
Natur und Landschaft online; Natur und Landschaft Jahrgang 2020; Natur und Landschaft 95 (2020): 03

Nina Jäckel, Manfred Kraemer, Bernhard Walter und Holger Meinig

"Bremsenfallen" - ein überflüssiger (und wahrscheinlich illegaler) Beitrag zum Insektensterben


Preis: EUR 2,95

Artikel downloadbar im PDF-Format WK Onlinepublikation 2.1 MB.
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Bibliografische Daten
Artikelnummer: OP-978-3-00-153787-4
Auflage: 1. Auflage
Seitenbereich: 129-135
Erschienen: 2020
DOI: 10.17433/3.2020.50153787.129-135

Produktbeschreibung
Sogenannte Bremsenfallen werden meist im Umfeld von Pferdehaltungen installiert und sollen die Pferde vor Bremsen und deren Bissen schützen. Wie effektiv und selektiv dieser Fallentyp ist, wurde in einer in diesem Beitrag vorgestellten Studie untersucht. Hierzu wurden sechs Fallen im Kreis Gütersloh und eine Falle in der Stadt Bielefeld (NRW) von Mai bis Oktober 2017 einmal wöchentlich geleert und der Fang wurde im Labor bestimmt. Insgesamt wurden 53438 Individuen aus verschiedenen Gruppen der Gliederfüßer (Arthropoda) gefangen, davon 80 - 95 % Dipteren (Zweiflügler). Die Fallen fingen insgesamt nur wenige Individuen der Bremsen (< 4 %), darunter kein einziges Individuum der Pferdebremse (Tabanus sudeticus). Bremsenfallen entnehmen nicht nur eine große Menge Biomasse aus den Nahrungsnetzen, sondern töten auch gesetzlich besonders geschützte Arten. Da nicht nur Bremsen gefangen werden, sondern überwiegend Insekten anderer Artengruppen, sollten Bremsenfallen genehmigungspflichtig sein. In Schutzgebieten und deren direktem Umfeld ist ein generelles Aufstellungsverbot zu fordern. Auch in Hinblick auf das großräumige Insektensterben ist ein Fallentyp, der nicht selektiv Insektenbestände dezimiert und damit die Biodiversität zusätzlich schädigt, nicht akzeptabel.



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