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Status des Luchses in Deutschland


Preis: EUR 2,95

Artikel downloadbar im PDF-Format WK Onlinepublikation 3.6 MB.
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Bibliografische Daten
Artikelnummer: OP-978-3-00-153865-9
Auflage: 1. Auflage
Seitenbereich: 2-10
Erschienen: 2020
DOI: 10.17433/1.2021.50153865.2-10

Produktbeschreibung
Der Luchs kommt in Deutschland derzeit in drei wieder angesiedelten Populationen vor: in Ostbayern, im Harzer Mittelgebirge und im Pfälzerwald. Die Statusermittlung erfolgt nach bundesweit abgestimmten Monitoringstandards und wird in jährlichen Vorkommenskarten auf Basis des 10km x 10km EU-Grids (ETRS89 LAEA) dargestellt. Die Luchspopulation in Bayern besteht seit Mitte der 1990er-Jahre, zeigt jedoch nur schwache Ausbreitungstendenzen. Hierfür ist vor allem ein hohes Ausmaß an illegaler Nachstellung verantwortlich. Die Harzer Luchspopulation dagegen breitet sich aus und einzelne männliche Luchse wanderten z.B. bis nach Brandenburg oder Bayern. Im Pfälzerwald wurde 2015 ein Wiederansiedlungsprojekt gestartet; mittlerweile werden dort jährlich im Freiland geborene Jungtiere nachgewiesen. In Baden-Württemberg sind immer wieder einzelne männliche Luchse nachgewiesen worden, die überwiegend aus der Schweiz zugewandert sind; eine Zuwanderung von Weibchen ist aufgrund der mangelnden Lebensraumvernetzung wenig wahrscheinlich. Für die langfristige Überlebensfähigkeit des Luchses in Deutschland ist die Vernetzung der bestehenden Luchsvorkommen auf mitteleuropäischer Ebene notwendig. Im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) werden in einem deutschlandweit abgestimmten fachlichen Rahmenkonzept Maßnahmen skizziert, um den Luchs in einen günstigen Erhaltungszustand zu bringen.



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