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Aus der Reihe
Natur und Landschaft online; Natur und Landschaft Jahrgang 2018; Natur und Landschaft 93 (2018): 12

Dominik Poniatowski, Thorsten Münsch, Felix Helbing und Thomas Fartmann

Arealveränderungen mitteleuropäischer Heuschrecken als Folge des Klimawandels


Preis: EUR 2,95

Artikel downloadbar im PDF-Format WK Onlinepublikation 2.7 MB.
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Bibliografische Daten
Artikelnummer: OP-978-3-00-153645-7
Auflage: 1. Auflage
Seitenbereich: 553-561
Erschienen: 2018
DOI: 10.17433/12.2018.50153645.553-561

Produktbeschreibung
Trotz des großflächigen Verlusts, der zunehmenden Isolation und der heute oft verringerten Qualität von Habitaten konnten sich 26 der 79 in Deutschland heimischen Heuschreckenarten während der letzten Jahrzehnte ausbreiten. Das Ausmaß der Arealerweiterungen ist artspezifisch sehr unterschiedlich und abhängig von verschiedenen Faktoren wie den Habitatansprüchen und der Mobilität der Arten sowie der Landschaftsausstattung am Arealrand. Starke Arealerweiterungen, insbesondere in den ehemals sommerkühlen Gebieten Deutschlands, setzten erst vor etwa 20 bis 30 Jahren ein - also zeitgleich mit dem starken Anstieg der Sommer- und Jahresmitteltemperaturen. Aus unserer Sicht ist daher der Klimawandel maßgeblich verantwortlich für diese Entwicklung. Bemerkenswert ist, dass sich nicht nur mesophile Arten mittlerer und später Sukzessionsstadien ausgebreitet haben (z.B. Chrysochraon dispar, Conocephalus fuscus, Roeseliana roeselii), sondern auch - trotz verminderter Habitatverfügbarkeit - xerophile Offenbodenspezialisten und hygrophile Feuchtgrünlandarten (z.B. Calliptamus italicus, Sphingonotus caerulans, Stethophyma grossum). Zu den vom Klimawandel negativ betroffenen Arten gehören vermutlich Decticus verrucivorus, Metrioptera brachyptera, Omocestus viridulus, Pseudochorthippus montanus und Tettigonia cantans. Die wenigen in Deutschland ausschließlich montan und alpin verbreiteten Arten dürften ebenfalls Verlierer des Klimawandels sein.



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