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Aus der Reihe
Natur und Landschaft online; Natur und Landschaft Jahrgang 2018; Natur und Landschaft 93 (2018): 06

Ludger Schulze Pals

Landwirtschaft und Naturschutz müssen sich zusammenraufen

Warum beide Seiten gemeinsam erfolgreicher für eine bessere EU-Agrarpolitik werben könnten


Preis: EUR 2,95

Downloadbar im PDF-Format WK Onlinepublikation 1.3 MB.
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Bibliografische Daten
Artikelnummer: OP-978-3-00-153591-7
Auflage: 1. Auflage
Seitenbereich: 286-288
Erschienen: 2018
DOI: 10.17433/6.2018.50153591.286-288

Produktbeschreibung
Landwirte und Naturschützer sind mit der gegenwärtigen Ausgestaltung der EU-Agrarpolitik sehr unzufrieden. Dennoch gelingt es beiden Seiten nicht, gemeinsam nach einem besseren Modell für die künftige Förderung zu suchen. Dabei wäre eine intensive Kooperation notwendig, um auch nach dem Jahr 2020 einen finanziell gut ausgestatteten EU-Agrarhaushalt zu haben. Im Jahr 2018 stehen rund 56 Mrd. EUR für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum zur Verfügung. Der Brexit und die neuen Herausforderungen (z.B. in der Sicherheits- und Migrationspolitik) werden die finanziellen Spielräume der EU verengen. Für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Naturschutz sind vier Eckpunkte wichtig: eine ehrliche Bewertung der Wirkungen der Direktzahlungen, der Anspruch, mit Naturschutzleistungen auch Geld verdienen zu können, ein Verzicht auf eine ideologiebeladene Debatte über Betriebsgrößen und die Anerkennung der Einbindung der EU-Landwirtschaft in die globalisierte Agrarwirtschaft. Wünschenswert wäre eine Task Force Landwirtschaft-Naturschutz, die gemeinsame Eckpunkte für die künftige EU-Agrarpolitik erarbeitet und mit der Politik diskutiert.



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