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Aus der Reihe
Natur und Landschaft online; Natur und Landschaft Jahrgang 2017; Natur und Landschaft 92 (2017): 07

Beatrice Irene Senn-Irlet, Jonas Brännhage, Eva S. Frei und Bertil O. Krüsi

Wildvorkommen des Kräuter-Seitlings in der Schweiz

Eine vegetationsbasierte Analyse der Standortansprüche


Preis: EUR 2,95

Artikel downloadbar im PDF-Format WK Onlinepublikation 2.5 MB.
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Bibliografische Daten
Artikelnummer: OP-978-3-00-153483-5
Auflage: 1. Auflage
Seitenbereich: 310-318
Erschienen: 2017
DOI: 10.17433/7.2017.50153483.310-318

Produktbeschreibung
Der Kräuter-Seitling (Pleurotus eryngii var. elaeoselini) ist in der Schweiz eine national prioritäre Pilzart, deren Fruchtkörper auf den kräftigen, unterirdischen Grundachsen von Laserpitium siler (Berg-Laserkraut) oder L. latifolium (Breitblättriges Laserkraut) wachsen. Über die weiteren Standortansprüche ist bisher nur wenig bekannt. Daher wurden mit 29 Vegetationsaufnahmen an Fundorten von P. eryngii die Standortverhältnisse mittels des Zeigerwertsystems der Pflanzen erhoben. Die Art der Bewirtschaftung und einige weitere Standortparameter wurden erfasst. Das Ergebnis: Der häufigste Wuchsort ist ein geneigter Hang, südexponiert, hoch gelegen sowie kühl. Gemäß den aus den Vegetationsaufnahmen berechneten mittleren ökologischen Zeigerwerten bevorzugt der Pilz trockene, helle, leicht basische und magere Standorte. Die multivariate Analyse der Vegetationsdaten ergab 5 floristisch gut definierte Cluster. In der Regel erscheint der Pilz in extensiv bewirtschafteten Mähwiesen, die meistens bereits einen gewissen Schutz besitzen. Die Mähwiesen sind mit im Mittel 46 Pflanzenarten pro 12,6m2 sehr artenreich und mit insgesamt 11 Rote-Liste-Pflanzenarten von hohem Naturschutzwert. Das exklusive Vorkommen in Schnittwiesen könnte auf eine für das Pilzvorkommen nötige Schwächung der Wirtspflanze hinweisen. Die für die landschaftliche Vielfalt wichtige Erhaltung von mageren Mähwiesen ist daher auch für das Überleben verschiedener Wiesenpilze wichtig.



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