ONLINE-SHOP: Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten, funktional komfortabel anbieten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu der Verwendung unserer Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung



 
Suche
Startseite Login     Download     Newsletter     Hilfe     Kontakt     Impressum
Elektronische Produkte der Dienst am Buch Vertriebsgesellschaft mbH




Aus der Reihe
Zeitschrift für Beamtenrecht online; Zeitschrift für Beamtenrecht Jahrgang 2018; Zeitschrift für Beamtenrecht 65 (2018): 04

Jörg-Michael Günther

Die Handschlagsverweigerung durch islamgläubigen Polizisten - Religionsfreiheit versus Beamtenrecht


Preis: EUR 9,70

Downloadbar im PDF-Format WK Onlinepublikation 884.1 KB.
  In den Warenkorb

Bibliografische Daten
Artikelnummer: OP-978-3-00-102251-6
Auflage: 1. Auflage
Seitenbereich: 109-118
Erschienen: 2018

Produktbeschreibung
Der Islam mit seinen verschiedenen Glaubensrichtungen beschäftigt zunehmend die verfassungs- und beamtenrechtliche Rechtsprechung und Literatur. Ein klassisches Thema ist das "islamische Kopftuch" bei Lehramtsbewerberinnen und Lehrerinnen. Die Abwägung zwischen deren Grundrechtsberechtigung und Grundrechtsverpflichtungen wurde vom BVerfG bislang zu Gunsten der Religionsfreiheit vorgenommen. Pauschale gesetzliche Kopftuchverbote für Lehrkräfte an öffentlichen Schulen seien verfassungswidrig. Einer muslimischen Rechtsreferendarin im juristischen Vorbereitungsdienst hat das BVerfG hingegen richtigerweise unlängst ein Recht auf durchgängiges Tragen eines Kopftuches abgesprochen. Nach den "Kopftuchfällen" zeichnen sich neue Konflikte ab. Sie sind Gegenstand zahlreicher Medienberichte und Kleiner Anfragen im rheinland-pfälzischen Landtag. Auf einer Beförderungsfeier war es zu einer religiös bedingten Handschlagsverweigerung durch einen beförderten muslimischen Polizeibeamten gegenüber einer (gratulierenden) Polizeibeamtin gekommen. Der Beitrag beleuchtet diesen exemplarischen Fall in verfassungs- und beamtenrechtlicher Hinsicht. Er kommt zum Ergebnis, dass Art. 4 Abs. 1 und Abs. 2 GG für islamgläubige Staatsdiener kein Freifahrtschein für die Beeinträchtigung der (Grund-)Rechte von Frauen und des Neutralitätsinteresses des öffentlichen Dienstherrn ist.



Zurück



Lassen Sie sich automatisch per E-Mail über die neuesten Produkte aus dem Bereich Neuerscheinungen informieren.
Kostenlos und unverbindlich

Ihr Warenkorb
enthält 0 Artikel


Sicherheit / Datenschutz | Bestellung | Versandkosten | Lieferung | AGB | Widerrufsbelehrung | Impressum

Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt.