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Aus der Reihe
Natur und Landschaft online; Natur und Landschaft Jahrgang 2013; Natur und Landschaft 88 (2013): 11

Christian Geske und Michael Jünemann

Das Hirschkäferbeobachtungsnetz in Hessen

Ehrenamtliche Datensammlung und Öffentlichkeitsarbeit für eine FFH-Art


Preis: EUR 2,95

Artikel downloadbar im PDF-Format WK Onlinepublikation 1.7 MB.
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Bibliografische Daten
Artikelnummer: OP-978-3-00-153242-8
Seitenbereich: 453-459
Erschienen: 2013
DOI: 10.17433/11.2013.50153242.453-459

Produktbeschreibung
Der Hirschkäfer (Lucanus cervus) gehört zu den größten und auffälligsten Käferarten in Europa. Durch die geweihartig vergrößerten Mandibeln sind die männlichen Tiere kaum zu verwechseln. Daher eignet sich die Art besonders gut dazu, von ehrenamtlichen Meldern erfasst zu werden. Der systematische Nachweis des in Europa geschützten Hirschkäfers (Anhang II der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie) durch gutachterliche Erfassungen im Gelände ist dagegen sehr aufwändig und insbesondere in Bereichen mit individuenarmen Populationen nur unzulänglich möglich. In Hessen startete im Jahr 2005 ein landesweiter Presseaufruf zur Meldung von Hirschkäfern, und darauf basierend entstand ab 2007 ein landesweites Hirschkäferbeobachtungsnetz. Bis einschließlich 2011 konnten ehrenamtliche Meldungen zu über 7000 Hirschkäfern an mehr als 3000 Fundorten auf 132 hessischen Messtischblättern (Topographische Karten 1 : 25000) gesammelt werden. Die so zusammengetragene Datengrundlage ist gut geeignet, um der Berichtspflicht gemäß Artikel 17 der FFH-Richtlinie nachzukommen. Umfragen in der Bevölkerung sind inzwischen in vielen deutschen Bundesländern die Methode der Wahl zur landesweiten Erfassung von Hirschkäfervorkommen.



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