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Aus der Reihe
Natur und Landschaft online; Natur und Landschaft Jahrgang 2011; Natur und Landschaft 86 (2011): 06

Peter Meyer, Marcus Schmidt, Hermann Spellmann, Ute Bedarff, Jürgen Bauhus, Albert Reif und Volker Späth

Aufbau eines Systems nutzungsfreier Wälder in Deutschland


Preis: EUR 2,95

Artikel downloadbar im PDF-Format WK Onlinepublikation 981.4 KB.
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Bibliografische Daten
Artikelnummer: OP-978-3-00-153101-8
Seitenbereich: 243-249
Erschienen: 2011
DOI: 10.17433/6.2011.50153101.243-249

Produktbeschreibung
Mit dem in der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt formulierten Ziel eines Flächenanteils an Wäldern mit natürlicher Waldentwicklung von 5 % wurde eine kontroverse Diskussion um den Nutzungsverzicht im Wald ausgelöst. Die Kenntnisse über die Auswirkungen der Nutzungsaufgabe zeigen, dass nutzungsfreie Wälder ein wichtiger Baustein für die Erhaltung der charakteristischen Biodiversität unserer Wälder sind. Aufbauend auf Überlegungen zur systematischen Schutzgebietsplanung werden Mindestanforderungen sowie Bewertungskriterien für einzelne nutzungsfreie Waldgebiete und ein entsprechendes Schutzgebietssystem abgeleitet. Um eine hohe Wirksamkeit des Nutzungsverzichts für den Erhalt der Biodiversität zu erreichen, sollte von den schon vorhandenen, nutzungsfreien und naturschutzfachlich wertvollen Wäldern ausgegangen werden, auch wenn diese z. T. eine geringe Flächengröße besitzen. Die dauerhafte Aufgabe der forstlichen Nutzung stellt eine Mindestanforderung dar. Darüber hinaus sind aus naturschutzfachlicher Sicht eine weitgehend naturnahe Ausgangssituation, der Grad, in dem anthropogene Einflüsse zukünftig ausgeschlossen werden können, die bisherige Dauer einer eigendynamischen Entwicklung, die Flächengröße, die Repräsentanz, die Gefährdung, die Habitatkontinuität, die Beschaffenheit der Matrix und die Ersetzbarkeit wichtige wertgebende Kriterien. Die Planung sowie Umsetzung eines Systems nutzungsfreier Wälder in Deutschland stellt eine sowohl naturschutzfachlich wie auch politisch komplexe Aufgabe dar. Hierfür stehen ein ausreichender waldökologischer Kenntnisstand und bereits erprobte Planungsinstrumente zur Verfügung.



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